Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“ 12. April 2019

Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“
12. April 2019
Schriftworte: Lukas 19,28-40

Der Einzug in Jerusalem:
28 Nach dieser Rede zog Jesus voran und ging nach Jerusalem hinauf.
29 Und es geschah: Er kam in die Nähe von Betfage und Betanien, an den Berg, der Ölberg heißt, da schickte er zwei seiner Jünger aus
30 und sagte: Geht in das Dorf, das vor uns liegt! Wenn ihr hineinkommt, werdet ihr dort ein Fohlen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet es los und bringt es her!
31 Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr es los?, dann antwortet: Der Herr braucht es.
32 Die Ausgesandten machten sich auf den Weg und fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte.
33 Als sie das Fohlen losbanden, sagten die Leute, denen es gehörte: Warum bindet ihr das Fohlen los?
34 Sie antworteten: Weil der Herr es braucht.
35 Dann führten sie es zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Fohlen und halfen Jesus hinauf.
36 Während er dahinritt, breiteten die Jünger ihre Kleider auf dem Weg aus.
37 Als er sich schon dem Abhang des Ölbergs näherte, begann die Schar der Jünger freudig und mit lauter Stimme Gott zu loben wegen all der Machttaten, die sie gesehen hatten.
38 Sie riefen: Gesegnet sei der König, der kommt im Namen des Herrn. Im Himmel Friede und Ehre in der Höhe!
39 Da riefen ihm einige Pharisäer aus der Menge zu: Meister, weise deine Jünger zurecht!
40 Er erwiderte: Ich sage euch: Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien.

Besinnung:

Meine lieben Brüder und Schwestern,
die Karwoche liegt vor uns. Es ist die Zeit der Erneuerung von Herz und Geist. Wir wollen uns Zeit nehmen, um über die Passion, den Tod und die Auferstehung unseres Herrn Jesus nachzusinnen. Jedes Jahr begehen wir die Karwoche, aber es ist sehr wichtig, wie viel wir wirklich in unserem Herzen aufnehmen. Jesus kam in die Welt, um allen zu helfen. In der Bibel heißt es, Gott liebet die Welt so sehr, dass er seinen eingeborenen Sohn auf diese Erde sandte, um jedem Hoffnung zu geben. Jesus kam in diese Welt, um jedem zu helfen. Es war der Plan Gottes, dass Jesus diese Situation durchmachen musste. Wie wir sehen, ist es keineswegs harmonisch für Jesus, aber durch das Gebet empfängt er die Kraft, um sein Kreuz zu tragen – den himmlischen Plan. Am Palmsonntag bejubelten ihn die Menschen und begrüßten ihn mit Hosanna-Rufen, aber am Karfreitag sah es ganz anders aus: Die Menschen waren total gegen ihn. Er starb unter großen Schmerzen am Kreuz, aber sein Tod führte zur Auferstehung.
Unser Leben ist ebenfalls eine Reise. Wir wünschen uns eine glückliche Reise, aber wir machen auch andere Erfahrungen. Wenn wir leidvolle Erfahrungen machen, müssen wir unseren Blick auf das Kreuz richten und die Auferstehung in unserem Herzen aufbewahren.

Ich wünsche Euch ein sehr gnadenvolles Gebetstreffen.
P. Joseph