Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“ 13. September 2019

Gebetstreffen „Eucharistische Flamme“

13. September 2019

Schriftworte: Lukas 15,1-10

Das Doppelgleichnis vom verlorenen Schaf und von der verlorenen Drachme
1 Alle Zöllner und Sünder kamen zu ihm, um ihn zu hören.
2 Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen.
3 Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte:
4 Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
5 Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern,
6 und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war!
7 Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr nötig haben.
8 Oder wenn eine Frau zehn Drachmen hat und eine davon verliert, zündet sie dann nicht eine Lampe an, fegt das Haus und sucht sorgfältig, bis sie die Drachme findet?
9 Und wenn sie diese gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme wiedergefunden, die ich verloren hatte!
10 Ebenso, sage ich euch, herrscht bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt

Besinnung:
Meine lieben Brüder und Schwestern,
In der Bibel heißt es: Gott ist so nahe bei jenen, die alle Hoffnung verloren haben. Jesus ist so wichtig in unserem Leben. Auf unserer Lebensreise verlässt uns die Hoffnung nicht, weil Jesus bei uns ist. In der Bibel steht geschrieben: Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein? Wenn du Gott liebst, wendet er alles für dich zum Guten. Suche zuerst das Reich Gottes und er wird für alles andere sorgen.

Das Gefühl der Verlorenheit ist ein schmerzhaftes Gefühl, aber wir haben eine Lösung dafür – das ist Jesus. Die Gleichnisse der heutigen Schriftworte geben uns eine wunderbare Botschaft. Der Schäfer sucht nach dem verlorenen Schaf, bis er es gefunden hat und er verleiht dem Schaf ein Gefühl der Wärme. Er kümmert sich um das Schaf. Genauso verhält es sich mit der verlorenen Münze. Die Frau sucht die Münze, bis sie sie gefunden hat. In der Bibel heißt es, im Himmel herrsche unglaubliche Freude über einen Sünder, der zum Herrn zurückkehrt.
Deshalb haben wir Hoffnung und Gottes Barmherzigkeit ist neue Hoffnung.

Mit Segenswünschen,
Euer Bruder in Christus,
P. Joseph